Was du heute kannst besorgen…

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… verschiebe ruhig auf übermorgen!

Na, ganz so extrem müssen Sie es ja nicht halten. Aber ein klein wenig Wahrheit ist manchmal schon dran… Ich werde oft gefragt, wie man denn ein bisschen gelassener und weniger gestresst sein kann.

Eine der Antworten lautet tatsächlich: Lassen Sie einfach mal etwas liegen. Heute gibt es also weniger einen Humortipp als einen Gelassenheitstipp.

Ist es wirklich so dringend, wie Sie gerade glauben?

Oftmals sind es weniger die Situationen selbst, die uns stressen, sondern die Sichtweise, die wir von der Situation haben. Jaja, stimmt schon, es sind wirklich viele Dinge die andauernd zu erledigen sind. Stress lässt sich oftmals nur schwerlich vermeiden. Was wir aber verändern können, ist die persönliche Einstellung zu den Dingen.

Wer gelassen werden will, darf sich nicht so oft beunruhigen lassen.

Gewöhnen Sie sich doch mal Folgendes an: Lassen Sie einfach mal die Hälfte Ihrer Aufgaben eine Stunde lang liegen. (Nagut, Sie dürfen auch mit einer einzigen Aufgabe anfangen.) Und wenn Sie ganz mutig sind, trauen Sie es sich sogar, die ein oder andere Aufgabe sogar einen ganzen Tag zu ignorieren. Und dann schauen Sie mal, was passiert!

Nichts Schlimmes?

Ist ja ein Ding!

Sehen Sie?

Gelassenheit lässt sich üben, indem man gestellte Aufgaben nicht sofort, sondern ganz bewusst etwas später erledigt. Viele Dinge klären sich von ganz alleine, wenn man nur etwas Zeit vergehen lässt. (Ich erinnere an meine Lieblingsfrage: Ist irgendwo Blut auf dem Fußboden??)

Ausdrücklich erkläre ich an dieser Stelle noch einmal, dass es nicht um Prokrastination geht oder um Resignation und Desinteresse oder gar um liederliche Faulheit. Es geht nicht darum, den Kopf einzuziehen und zu hoffen, dass sich schon irgendjemand anderes darum kümmert. Es geht schlichtweg darum, dieses stressverursachende Gefühl rauszunehmen, das wir haben, wenn wir glauben, alles ist gleich wichtig und muss sofort fertig werden.

Ich lehne mich da natürlich aus dem Fenster.

Und Sie mögen nun den Eindruck haben, ich sei faul und neige dazu, die Dinge nicht wichtig genug zu nehmen. Doch das Risiko gehe ich ein. So lange das Auftragsbuch voll ist und keine Beschwerden eingehen, mache ich einfach weiter so.

Und wer jetzt nach Luft schnappt und sagen will „Ja, aber…“ der warte damit einfach mal eine Stunde und setze dann noch einmal an.

… in heiterer Gelassenheit,

Ihre Frau Schulz

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