Ein Zaubermittel im Umgang mit Kritikern

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Nachdem ich Ihnen mit meiner kleinen Narren-Geschichte ein wenig Mut machen wollte, hier und da mal wohlwollend zu kritisieren, beschäftige ich mich diesmal mit der Frage, wie wir mit weniger konstruktiver Kritik, die uns entgegenschlägt, umgehen können, ohne dabei auszuflippen.

Vielleicht haben Sie die allerbeste Idee für die nächste Weihnachtsfeier, aber keiner stimmt zu? Oder Ihr neuester Vorschlag für den neuen Projektplan zündet bei den Kollegen nicht?
Oder Sie machen eigentlich gerade alles wie immer und es kommt einfach einer daher und übt Kritik aus? Ja, es gibt sie, diese Menschen, die an allem etwas auszusetzen haben…

Ab jetzt haben Sie eine neue Lösung dafür:

Die humorvolle Affirmation!

Nie gehört? Ich erkläre es Ihnen. (Michael Titze beschreibt sie auch in seinem Buch „Die Humor-Strategie“. Allerdings nur sehr kurz, ich mache es heute mal etwas länger.)

Eine Affirmation kennen Sie vielleicht. Kurz gesagt handelt es sich hierbei um eine Bejahung oder Bestätigung.

Tun Sie genau dies mit Ihrem Kritiker. Geben Sie ihm einfach recht!

Aber Achtung, der Schlüssel dazu, dass er Ihnen nicht an den Hals springt oder verärgert davon läuft und sich bei den anderen Kollegen über Sie beschwert, liegt in dem Wörtchen humorvoll

Sie müssen diese vorbehaltlose Bestätigung seiner Kritik unbedingt mit einem Lächeln hervorbringen. Und damit meine ich kein kaltes, gehässiges Grinsen, sondern ein echtes offenes Lächeln.

Voraussetzung dafür ist mal wieder die vielgelobte gelassene bzw. humorvolle Haltung. Wenn Sie innerlich kochen wird es ungleich schwieriger, wenn auch nicht unmöglich! Doch die nötige Haltung lässt sich in solchen Momenten eigentlich ganz einfach erreichen:

  • Atmen Sie tief durch und erinnern Sie sich an Ihr Vorhaben, ab jetzt gelassener zu sein.
  • Sagen Sie sich, dass der kritikübende Mensch Ihnen gar nichts Böses will. Er ist einfach ein alles durchdenkender Mensch. Womöglich meint er es sogar gut mit Ihnen. (In 98% der Fälle ist das tatsächlich so!)
  • Überprüfen Sie Ihre Körperhaltung und Ihren Gesichtsausdruck: straffen Sie die Schultern und lächeln Sie.
  • Gehen Sie dann auf Ihren Kritiker zu und sagen Sie fröhlich „Sie haben völlig Recht! Ich weiß, ich bin unmöglich.“

Ich wiederhole es vorsichtshalber noch mal: Es geht hier nicht um Sarkasmus oder gar Zynismus. Es geht darum, die wenig hilfreiche Kritik an einem vorbeilaufen zu lassen und den Moment heiter zu entspannen.

Warum sollten Sie das tun?

Sie werden staunen, wie schnell es dem Kritisierenden die Sprache verschlägt. Und das ganz ohne Streit oder schlechte Stimmung. Man könnte auch sagen, hier folgt man einfach dem Grundsatz „der Klügere gibt nach“. (Und ja, es gibt natürlich auch kritische Anmerkungen, die es wert sind zu bedenken. Doch über solche reden wir hier ja nicht.)

Berichten Sie mir über Ihre Erfolge!

… in heiterer Gelassenheit
Ihre Frau Schulz

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