Optimismus heißt rückwärts: Sumsi mit po

Optimismus

Neulich las ich einen Artikel, warum es sich lohnt, optimistisch zu sein. Oh, prima, ein neues Thema für meinen Blog! Sofort mal recherchieren… Und siehe da – ich fand natürlich jede Menge Studien, die seit Jahrzehnten nachweisen, wie Optimismus hilft, unser Leben leichter zu meistern. Stimmt wahrscheinlich.

O.k., es gibt auch die ein oder andere kritische Stimme. Übertriebener Optimismus mache uns leichtsinnig oder gar krank. Das Leben beinhalte nun einmal Risiken, die es auch ab und zu einzukalkulieren gilt. Stimmt wahrscheinlich auch.

Sumsi mit Po

Und dann fand ich diese Postkarte mit dem niedlichen Pinguin drauf (niedlich – was für ein furchtbares Wort eigentlich), der irgendwie stolperte und darunter Stand eben dieser Satz: Optimismus heißt Sumsi mit Po. Das gefiel mir! Und so wollte ich doch ein Plädoyer auf den Optimismus verfassen.

Denn es steht doch außer Frage, dass eine gewisse Form von positivem Denken uns allen nur zu Gute steht. Was man erwartet oder vermeintlich hervorsieht, neigt dazu, Wirklichkeit zu werden – egal ob wir etwas Gutes oder Schlechtes hervorgesehen haben. Selbsterfüllende Prophezeiung und so, haben wir alles schon hundert Mal gehört. Das hat tatsächlich etwas mit unserer Wahrnehmung zu tun.

Soll ich nun blauäugig werden?

Nein, das sagt ja keiner. Doch angenommen, wir haben uns entschieden, etwas optimistischer durchs Leben gehen zu wollen… und wissen leider nur nicht, wie das geht!? Es gibt solche Menschen. Und es gibt Situationen, in denen das tatsächlich gar nicht so einfach ist. Und da habe ich für alle Skeptiker (Optimisten nennen sie auch Pessimisten) ein schönes Konzept gefunden, welches vor allem die Psychologin Julie Norem geprägt hat:

Defensiver Pessimismus.

Na? Ist doch cool, oder? Ich muss gar nicht optimistisch werden! Puh… Angenommen, ich habe Angst vor einer großen Präsentation (oder wovor auch immer). Das soll mich nun nicht gleich zum Verzweifeln bringen, aber mir stundenlang einreden, es wird schon gut gehen, wenn ich es doch nicht recht glaube, bringt es dann wahrscheinlich auch nicht. Da soll es dann helfen, sich vorzustellen, was schief gehen kann und gleichzeitig die passenden Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Also beispielsweise eine Ersatzstrumpfhose oder eine saubere Krawatte einpacken, die Präsentation auf zwei verschiedenen Speichermedien mitnehmen,…

Na gut, so richtig positiv und fröhlich wird man dann wahrscheinlich immer noch nicht. Wer also dann vielleicht doch noch einen drauf legen will, der lerne einfach das Wort „Sumsi mit Po“ auswendig und murmle es den ganzen Tag vor sich hin. Oder er beherzige andere wirksame Optimismus-Tipps (gibt es gratis bei mir, Email genügt). Mit einem Lächeln können Sie auf jeden Fall schon mal beginnen! Denn:

Beide haben Recht – die Optimisten und die Pessimisten. Doch welches Leben mag wohl das heiterere sein? Das mit mehr Humor und Gelassenheit?

Na bitte!

Ich grüße Sie also heute höchst optimistisch

Ihre Frau Schulz

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