Menschen mögen Leichtigkeit. Sie auch? Sie auch!

Leichtigkeit

Frau Schulz befindet sich in einem internen Strategie-Prozess: Revue passieren lassen und überlegen, wie es weiter geht, das ist gerade die Devise. Vielleicht haben Sie sich schon gewundert, warum es etwas still geworden ist um mich… Das ist der Grund.

Fest steht jedenfalls folgende Erkenntnis: Menschen mögen Leichtigkeit.

Und deshalb wird sich auch in Zukunft vieles um mein Herzensthema drehen. Versprochen!

Doch was ist das eigentlich genau, Leichtigkeit?

Ich habe das mal nachgeschlagen: Leichtigkeit bedeutet auch Mühelosigkeit. Wenn mir also die Dinge ohne große Mühe gelingen. Das kennen wir alle. Und das mögen wir alle. Wenn uns Dinge mühelos gelingen, dann fühlen wir uns gut. Dann wollen wir mehr davon. Und wir stecken vielleicht sogar andere mit unserer Freude darüber an. Leichtigkeit heißt, dass etwas ein geringes Gewicht hat.

Klingt toll. Allerdings muss ich Sie auch gleich wieder enttäuschen, denn

Leichtigkeit ist keine Hängematte.

Dummerweise lauern da zwei Probleme. Erstens: Wenn wir uns nur noch den Dingen widmen, die uns mühelos gelingen, werden wir nichts mehr lernen und uns nicht entwickeln. Wir hängen in unserer Komfortzone rum. Und zweitens: Es gibt Dinge, die sind zu tun, die sind einfach nicht mühelos beziehungsweise, die haben kein geringes Gewicht.

Doch ich bin überzeugt: Oft ist mehr Leichtigkeit möglich, als wir anfangs gedacht haben. Es geht mir schlichtweg um die Balance von Leichtigkeit und Ernst. Und das ist genau die Erfahrung, die ich in meinen nun zweieinhalb Jahren selbständigem Wirken gemacht habe. Meine Haltung der heiteren Gelassenheit, die ich mir mit Humor erhalte, führt zu dem Gefühl der Unkompliziertheit und Leichtigkeit, sowohl bei mir als auch bei meinen Kunden. Und das kommt an, das macht jeden Einzelnen von uns erfolgreich.

Wie mache ich das?

Leichtigkeit entsteht zum Beispiel, wenn Sie mal anders vorgehen als gewohnt. Ich stelle da mal wieder eine meiner Lieblingsfragen: Was würde Ihr Umfeld total überraschen? Was haben Sie noch nie gemacht, wollten aber eigentlich schon immer mal…?

Und Leichtigkeit beginnt, wenn Sie eine Situation anders bewerten als sonst. Unterschätzen Sie den Einfluss Ihrer Gedanken auf die Dinge und auf Ihr Befinden nicht! Ist das gerade alles wirklich so schwer, wie es auf den ersten Blick aussieht? Welcher Aspekt dieser Situation hat vielleicht etwas Komisches? Oder ist zumindest nicht ganz so tragisch? Worüber könnte man eventuell sogar lachen (wenn nicht sofort, dann vielleicht morgen)? Wer kann vielleicht helfen? In welchem anderen Kontext kann ich das Thema setzen, so dass es mir leichter fällt?

Freuen Sie sich über das abwesende Leid!

Blicken Sie in einer kompliziert erscheinenden Situation einmal auf andere Situationen zurück, die schlimmer gewesen sind. Jeder, der einmal Zahnschmerzen hatte, weiß, dass es mehr als neutral ist, wenn die Zähne nicht wehtun. Nun sollen Sie sich natürlich nicht permanent schlimme Situationen vorstellen, aber der ein oder andere Moment lässt sich so sicher relativieren.

Leichtigkeit ist nichts für Feiglinge.

In eine nicht leichte Situation Leichtigkeit hineinzubringen, erfordert Mut. Wenn Sie mit ihren Kollegen zusammensitzen und über den strammen Projektplan gestöhnt wird, wenn die Zahlen des Unternehmens nicht ganz rosig aussehen und die Frage im Raum steht, wie es weitergehen kann, wenn das hundertste Change-Projekt um die Ecke kommt,… dann sollen ausgerechnet SIE mit einem Lächeln voran gehen und rufen „Heute sehen wir das mal anders!“? Nunja, ich rate im Prinzip absolut dazu. Und ich rate auch zu der richtigen Dosierung und Haltung. Denn nochmal: es geht nicht darum, die Dinge nicht mehr ernst zu nehmen. Es geht darum, ihnen die energieraubende Schwere zu nehmen, um der Ernsthaftigkeit gerecht werden zu können und zur bestmöglichen Lösung zu kommen.

Denn: Die Dinge sind auch etwas wert, wenn sie mit Leichtigkeit gelingen.

Es grüßt Sie heute mal wieder

… in heiterer Gelassenheit

Ihre Frau Schulz

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