Es muss ja nicht gleich mit Tröte sein: Humorvolle Kommunikation

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So, o.k., wir haben also im letzten Artikel festgestellt, dass die Menschen Spaß und Freude in ihrer Arbeit haben möchten. Da will ich doch mal schauen, wie das gehen könnte…

Ein Element, das sich nicht vermeiden lässt, wenn Menschen miteinander arbeiten, ist wohl die Kommunikation. Ich weiß, es gibt immer mal wieder Exemplare von Kollegen, die diesen Fakt konsequent ignorieren und dies mit hartnäckiger Schweigsamkeit und professionellem Kopfeinziehen demonstrieren. Aber auf Einzelfälle kann ich hier jetzt keine Rücksicht nehmen.

Sprechen wir also über humorvolle Kommunikation.

Von theoretischen Abhandlungen über Humor und über Kommunikation möchte ich an dieser Stelle absehen. Ich möchte Ihnen eher eine kleine Struktur an die Hand geben, anhand derer Sie den Humorgehalt dessen, was Sie täglich so von sich geben (womöglich, ohne es zu merken), einschätzen und vielleicht sogar steigern können.

Wir kommunizieren entweder geplant oder spontan.

Das geht gar nicht anders. Das wir nicht nicht kommunizieren können, dass wissen wir mittlerweile. (Na? Wer hat das gesagt?)

Sowohl in der geplanten, als auch in der spontanen Kommunikation senden wir bewusste und unbewusste Signale. Da können wir nichts dran ändern. Aber wir können versuchen, uns so viel wie möglich davon bewusst zu machen, was wir da tun. Und wir können ganz bewusst humorvoller kommunizieren – beispielsweise um dem bereits bekannten Ziel, Freude bei der Arbeit zu erleben, ein Stückchen näher zu kommen.

Wie also geht das?

Fangen wir bei der geplanten Kommunikation an.

Hiermit meine ich jede Form von Kommunikation, bei der Sie die Gelegenheit haben, ein klein wenig darüber nachzudenken, was und wie Sie jetzt etwas von sich geben wollen. Das sind beispielweise Emails, die Sie versenden, eine Präsentation, die Sie halten, eine Einladung, die Sie rausschicken, Schilder und Sprüche, die Sie im Büro bei sich aufhängen,… Oh, und passend zur Urlaubszeit: Ihre Abwesenheitsnotiz!

Halten Sie einen Moment inne, fassen Sie sich ein Herz und überlegen Sie, wie Sie dem Empfänger Ihrer Nachricht ein Lächeln ins Gesicht zaubern können (geben Sie es zu: ein Lächeln tragen wir alle gern!). Lassen Sie ein wenig ab von der trockenen Ernsthaftigkeit und erlauben Sie sich mal eine schmissige Formulierung, eine scherzhafte Bemerkung, vielleicht sogar einen Witz! Bedienen Sie sich den Elementen den Komischenübertreiben Sie etwas, stellen Sie Widersprüche her, bauen Sie etwas Überraschendes ein. Es ist immer wieder erstaunlich, welche Wirkungen das haben kann. Glauben Sie mir, ich habe damit noch nie schlechte Erfahrungen gemacht.

Oder denken Sie darüber nach, wie Sie Ihre Sätze grundsätzlich etwas positiver formulieren können. Humor ist ja nicht nur zwingend witzig (auch wenn witzig auch mal schön ist). Humor ist auch, manche Dinge nicht so tragisch zu nehmen – Sie erinnern sich?!

Und wie geht das, wenn ich spontan etwas loswerden möchte?

Ich gebe zu, das ist etwas schwieriger. Wir sind hier im Bereich der Schlagfertigkeit. Dazu habe ich auch einiges zu sagen, ein bisschen etwas habe ich ja bereits gesagt. Das lesen Sie hier. Ich will Sie nämlich für heute nicht weiter quälen, mehr als 500 Wörter liest eh kein Mensch. Nicht einmal, wenn es 500 Wörter von mir sind. Oder?

Aus diesem Grund vertröste ich Sie auf nächstes Mal.

In der nächsten Ausgabe warte ich dann mit ganz konkreten Beispielen auf – anwenden und kopieren erwünscht.

In der Zwischenzeit überlasse ich Sie Ihrem ganz persönlichen Sommergefühl. (Hat hier irgendwer über die Hitze gejammert? Sofort nachsitzen bei Frau Schulz!)

… in heiterer Gelassenheit.

Ihre Frau Schulz

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