Einmal anders bitte. Aber ernsthaft.

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Frau Schulz hat jede Menge Arbeit: sie hat ein Projekt gewonnen. Da geht es um Change Management in einer recht angespannten Situation in einer konservativen Umgebung. Für Humor und Gelassenheit ist da auf den ersten Blick nicht sehr viel Platz. Ich werde es trotzdem mal versuchen – undercover sozusagen.

Welche Dimensionen gibt es in so einem Change-Projekt?

Wir haben da zum einen das Fachprojekt an sich. Viele fleißige Menschen arbeiten unter Hochdruck daran, die zu ändernden Themen zu definieren und umzusetzen. In diesem konkreten Falle geht es darum, neue gesetzliche Vorgaben in der Organisation umzusetzen (und wir sprechen hier von einem Unternehmen mit über 4.000 Mitarbeitern). Neue Prozesse müssen definiert werden, neue Tools entwickelt, neue Strukturen geschaffen.

Und dann ist da die Organisation selbst, die von diesen Veränderungen betroffen ist. Plötzlich müssen viele Mitarbeiter sehr andere Dinge tun, als sie es die letzten Jahrzehnte gewohnt waren. Wenn’s geht ohne Murren, sofort und automatisch. Versteht sich von selbst. Sie kennen das? Schon mal erlebt? Klappt in der Regel super… (Achtung, Ironie).

Und um diese beiden Ebenen zusammenzubringen – dafür gibt es also nun das Change Management Team. Hurra!

Wie hilft Gelassenheit in solch einem Wandel?

Fast schon naturgemäß kommt es in solchen Projekten zu Reibungen, wenn nicht sogar Konflikten. Zeitdruck, Profilierungsbedürfnisse einzelner, unklare Kommunikation und ungeklärte Erwartungen lassen die Stimmung in den Keller sinken. Da kann es schon mal schwer werden, die Sache mit Humor zu nehmen.

Doch hier kommt Frau Schulz ins Spiel!

Frau Schulz ist überzeugt: Die Spannungen müssen raus, die Menschen brauchen wieder einen entspannten Blick auf die Situation. Und das beginnt zuallererst mit der richtigen Haltung des Change Management-Teams. Denn hier sollen ja nun die wirklich guten Konzepte entstehen, mittels derer der Wandel in dem Unternehmen dann tatsächlich erfolgen kann.

Was können wir also tun?

Als erstes gilt: Ruhe bewahren.

Zweitens: die Dinge nicht persönlich nehmen.

Und dann noch: Sich nicht ärgern. Über gar nichts.

Leichter gesagt als getan, doch genau das ist es, was zunächst Erleichterung bringt. Und hierfür bemühe ich mal wieder eins meiner Lieblingsrezepte:

pause – step back – breathe – think about what is going on

Genau in dieser Reihenfolge. Wir brauchen diese mini kleine Pause und diesen Schritt zurück, um klar denken zu können und keinen (oder zumindest nicht so viele) Fehler zu machen.

Und dann fallen uns die richtigen, auch humorvollen Interventionen ein, die dem Projekt und der Organisation zu Gute kommen können. (Und ich sage es sicherheitshalber noch einmal dazu: wir wollen nicht albern werden und wir wollen auch nicht die Ernsthaftigkeit der Themen in Frage stellen. Wir wollen nur etwas Leichtigkeit.)

Denken Sie mal kurz nach

Wo in ihrem Leben passiert auch gerade eine Veränderung, bei denen Ihnen etwas Gelassenheit und eine humorvolle Betrachtung der Situation nicht schaden könnte?

Und dann: pause – step back – breathe – think about what is going on

Wenn das geschafft ist, überlegen Sie, wie Sie mit einer kleinen Prise Humor (natürlich alles immer wohl dosiert) den Change-Prozess an sich entspannen und beschleunigen können. Ideen und Impulse hierfür gibt es dann beim nächsten Mal – man muss sich schließlich immer auf etwas freuen können! Damit Sie in der Zwischenzeit schon etwas zu Schmunzeln haben, schauen Sie sich doch ein paar Comics zum Thema an! Und schreiben Sie mir, ob es schon wirkt…

… in heiterer Gelassenheit,

Ihre Frau Schulz

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