Clowns sind nicht lustig. Clowns haben Probleme.

Clown

Und sie lösen sie auf ihre Weise. Dabei ist es ihnen ganz egal, was andere darüber denken.

Ich kenne jede Menge Menschen, die sagen, Clowns seien doof. Ich selbst gehörte lange Zeit dazu. Dabei sind Clowns gar nicht doof. Sie haben etwas sehr Wesentliches verstanden: Die Welt ist gar nicht so schlimm. Und so tut Scheitern beispielsweise gar weh und man kann sich auch gar nicht wirklich blamieren.

Außerdem betrachten Clowns die Welt durch eine wunderbar naive Brille. Sie haben sich das Staunen der Kinder bewahrt und nehmen nichts als gegebene Wahrheit. Sie besitzen den Mut zur Lächerlichkeit, den es braucht, um sich ungeniert auf Peinlichkeiten einzulassen. Und damit ist der Clown auch wie automatisch eine unglaublich gelassene Figur.

Was können wir von Clowns lernen?

Der Clown ist weise und naiv in einem:

  • Der Clown lebt in seinen Emotionen.
  • Der Clown muss nur ernst nehmen, was er will.
  • Der Clown gibt sich seinem Schicksal hin und spielt damit.
  • Der Clown erlaubt sich das Scheitern.

Aus all dem wächst eine zutiefst menschliche Energie, die hilft, sich und andere leichter zu nehmen. Und danach sehnen wir uns ja so. Schauen wir uns doch ein wenig von dieser wunderbaren Figur ab!

Und das beste ist: das alles können wir tun, auch ganz ohne eine rote Gumminase im Gesicht oder in zu großen Schuhen. Ich gebe zu, das macht es leichter und wer das Clowns-Endstadium erreicht hat, traut sich so auch zur Kundenpräsentation oder zum Chef in’s Büro. Aber ja, wir können klein anfangen.

Der Clown kann uns zeigen, wie beispielsweise aus einer verbissenen Gegenerschaft ein spielfreudiges Miteinander wird. Er bemüht sich überhaupt nicht um witzigen Esprit oder rhetorische Überlegenheit, sondern er sieht die Welt mit Augen eines Kindes. Das geht dann zum Beispiel so:

Der Chef schaut vorwurfsvoll auf die Armbanduhr, um Umpünktlichkeit zu signalisieren. Der Mitarbeiter fragt naiv „Kann man mit der auch tauchen?“

Es ist  also schon wieder eine Frage der Haltung

Gelassenheit und ein humorvoller Blick auf die Welt (und ja – auch auf die Arbeit!) liegt also schon wieder ganz an und in uns selbst. So ein Pech…

Probieren Sie es also doch einfach mal aus: Gehen Sie mal einen ganzen Tag lang durch die Welt und fragen Sie sich, wie jemand, der einfach so naive Freude am Thema hat und dem die Konsequenzen seines Handelns für einen kleinen Moment mal egal sind, die Dinge so sehen würde. Ich bin mir sicher, es entweicht Ihnen das ein oder andere Schmunzeln – das die Lage dann entspannt und das Leben für alle ein klein wenig leichter macht.

…in heiterer Gelassenheit

Ihre Frau Schulz

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